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Mundartwandel im mittleren Aargau

Eine Untersuchung zu den heutigen Sprachverhältnissen im Spannungsfeld zwischen Ost- und Westschweizerdeutsch

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Niklaus Bigler

Die Arbeit befasst sich mit sprachlichen Variationserscheinungen in einer Region der deutschen Schweiz, die von einem alten sprachlichkulturellen Gegensatz geprägt ist. Neben den Gegensatz zwischen ost- und westschweizerdeutschen Mundartmerkmalen stellt sich neuerdings als dritte sprachbestimmende Kraft die neuhochdeutsche Schriftsprache. Das Untersuchungsmaterial stammt aus einer ausgedehnten Feldaufnahme (240 Befragungen an 5 Orten); in einem besonderen Abschnitt werden auch Texte aus der lokalen Mundartliteratur herangezogen.
Aus dem Inhalt: Problemstellung. Die Frage nach der sprachlichen Homogenität. Methode und Ablauf der Aufnahmen. Die einzelnen Probleme (10 Einzeluntersuchungen, insbes. zu den Pluralendungen). Vergleichsmaterial in gedruckten Mundarttexten aus dem Untersuchungsgebiet (mit Kurzbibliographie der lokalen Mundartliteratur). Nebenergebnisse der Befragung: «Aargauer Mundart», Charakterisierung einzelner Mundarten. Mit 3 Karten und zahlreichen Tabellen.