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«Panorama» von H.G. Adler - Ein «moderner Roman»

«Panorama» als Minusverfahren des Entwicklungsromans und Negation der Möglichkeit rationaler Welterkenntnis

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Alfred Otto Lanz

H.G. Adlers Roman «Panorama» (geschrieben 1948) wird als erkenntnistheoretischer und radikal erkenntniskritischer Roman vorgestellt, der deshalb in seiner Modernität bisher nicht erkannt worden ist, weil er vordergründig auf traditionellen Mustern aufbaut. Die Arbeit ist ebenso ein Beitrag zur Geschichte des Entwicklungsromans, der in «Panorama» dementiert wird, wie zur Theorie des Romans im 20. Jahrhundert überhaupt. Dieser ersten grösseren Arbeit über ein literarisches Werk des 1947 von Prag nach London exilierten H.G. Adler ist ein Anhang mit seiner vollständigen Bibliographie, einem unveröffentlichten Entwurf zu «Panorama» sowie Lebensdaten beigefügt.
Aus dem Inhalt: Der autobiographische Aspekt von «Panorama» - Josef als Erzähler seines Panoramas - «Panorama» als Minusverfahren des Entwicklungsromans - Die Negation rationaler Welterkenntnis - Ein unveröffentlichter und verworfener Entwurf - Vollständige Bibliographie H.G. Adlers 1945-1983.