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Von Döbler bis DV-CAM

Ergonomics für Amateurfilm- Zur Geschichte der Kinematographie

Franz Schlager and Peter Gruber

Filmgeschichte wurde bislang unter den Aspekten Professionalisierung und Kunst behandelt. Der hier gewählte Zugang weist auf noch nicht beachtete Verbindungen von Teilen der Arbeitswissenschaft (Ergonomics) zur Kinematographie anhand ihrer gemeinsamen Wurzeln im Biedermeier hin. Die Forschung heutiger Ergonomics zu Belastungen des Auges am Multimedia-Bildschirm trägt zur klareren Kommunizierbarkeit bei der Beurteilung kinematographischer Formgebung bei. Da bereits Frühpioniere des Bewegtbildes als Amateure gelten, kann – in Fortsetzung – moderner Amateurfilm als ältestes, marktunabhängiges kinematographisches Schaffen Gegenstand durchgehender Beschreibung der Entwicklung der Kinematographie seit ihrer Erfindung um 1830 sowie deren Vorläufer sein. Die soziokulturelle Einbettung des Phänomens Bewegtbild illustriert das Fallbeispiel des ältesten, seit 1927 kontinuierlich bestehenden Filmklubs.
Aus dem Inhalt: Erster Teil: Biographien von Frühpionieren der Vorläufer von Multimedia und Ergonomics (Arbeitswissenschaft) – Beiträge der 14 Gastautoren ergänzen einige Facetten des Themas – Zweiter Teil: Leitlinien dieser Entwicklung (filmische Hard-, Org- und Software) führen als thematische Schwerpunkte in die Bestandsdekaden des Klubs der Kinoamateure Österreichs KdKÖ – Dritter Teil: Chronik des KdKÖ.