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Zickzack-Lernen

Ein erfolgreicher Weg vom Halbwissen zum Wissen

Gerhard Schaefer and Regina Manitz-Schaefer

Mit dem etwas saloppen Wort «Zickzack-Lernen», das sich internationaler Beliebtheit erfreut und daher beibehalten wurde, wird eine Lehr- und Lernmethode bezeichnet, bei der assoziative («sporadische», ungeplante) Lernelemente mit logisch strukturierten («systematischen», geplanten) bewusst verknüpft werden. Es handelt sich also um den «systematischen Einbau des Unsystematischen» in das Lerngeschehen. Die Methode beruht auf der Einsicht, dass auch unser menschliches Gehirn parallel mit zwei Gedächtnissträngen arbeitet, dem «assoziativen» und dem «kategorialen Gedächtnis», und damit offensichtlich seit Jahrtausenden gut fährt. Das Verfahren ist an Hochschule und Schule in vielen Fallstudien geprüft und hat sich bezüglich Motivation der Lernenden und ihrer kognitiven Leistungen hervorragend bewährt. Es führt zur Bewusstwerdung der erschreckenden Menge an Halbwissen bei Schülern und Studierenden und damit zu einem Streben nach tieferem Wissen und Verstehen.
Aus dem Inhalt: Assoziationsübungen zu Beginn jeder Stunde – Leitassoziationen und Assoziationsprofil einer Klasse – Assoziationslinien-Test (ALT) – Logisch strukturierte Erläuterungen von Assoziationslinien – Assoziative Potenz von Wörtern im ALT – Assoziationsknoten – Allgemeine Flexibilitäts-Erziehung mit Hilfe des Zickzack-Lernens – Methodentraining und Kompetenzen-Lernen – Dreiteilige Sachkompetenz – Fachübergreifender Fachunterricht.