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Griechische Schulinitiativen in der Bundesrepublik Deutschland

Eine Untersuchung über ihre Entstehungsgründe und -bedingungen sowie über die pädagogischen Motive griechischer Auswanderer

Michaelis Kanavakis

Durch diese Arbeit kommt deutlich heraus, daß unter allen «Gastarbeiter»-Ethnien die Griechen die Gruppe sind, die das bisher stärkste pädagogische Selbstbewußtsein und Selbstständigkeitsstreben an den Tag gelegt haben.
Die Arbeit zeigt, daß die griechischen Schulinitiativen einige Unruhe und Bewegung ins festgefügte bundesdeutsche Schulsystem gebracht haben. Sie zeigt aber wiederum weiterhin, daß die deutschen Bildungsbehörden den ausländischen Mitbürgern eine Vielfalt alternativer Bildungsmöglichkeiten bis heute noch schuldig geblieben sind, und daß man als ausländische Minderheit, ohne die demokratischen Grundregeln zu verletzen, seine Rechte erkämpfen kann.
Aus dem Inhalt: Pädagogische Probleme im Verlauf der Migration nach Westdeutschland - Die Wichtigkeit der Schulfragen für die Diaspora-Griechen - Griechische Schulmodelle in der BRD (Das Charis, Frankfurter und Solinger Modell; die gr. Ergänzungsschule in Wuppertal; die gr. Ersatzschule in München).