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«Seh’n Sie, das Berühmtwerden ist doch nicht so leicht!»

Arthur Schnitzler über sein literarisches Schaffen

Irène Lindgren

Selbstzeugnisse von Autoren über das eigene Schaffen sind ein wichtiges Werkzeug für den Literaturwissenschaftler, bieten aber auch dem interessierten Leser Einblick in den Schaffensprozeß. Mit diesem Buch liegt erstmals eine Ausgabe solcher Zeugnisse für Arthur Schnitzler vor, den Hauptvertreter des Wiener Fin de siècle. Grundlage der Sammlung bilden die zahlreichen Aussagen in Briefen und Tagebüchern über die eigene literarische Arbeit, in denen er seine Stoffe kommentiert und damit die Genesis der einzelnen Werke von der ersten Idee bis zur gedruckten Ausgabe offenlegt. Hier zeigt sich, inwiefern Ratschläge anderer in das Endprodukt eingeflossen sind, welche Wirkung Selbstkritik und äußere Kritik und vor allem die damalige Epoche auf Schnitzlers Œuvre hatten, aber auch unter welchen inneren Qualen seine Werke entstanden. Die Sammlung wird durch erläuternde Anmerkungen, Zeittafel, Register und Bibliographie ergänzt.
Aus dem Inhalt: Einführung – Allgemeine Äußerungen zum Schaffensprozeß und zum Dichterberuf – Zu Schnitzlers Lebzeiten veröffentlichte Werke – Entwürfe und posthum Veröffentlichtes – Leben und Nachklang – Werk und Widerhall – Aphorismen – Kritik und Selbstkritik – Zur Edition.