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Pädagogik und Kulturkritik in der deutschen Frühaufklärung: Johann Gottfried Zeidler (1655-1711)

Zehn Thesen und Edition einiger seiner autobiographischen, pädagogischen und historischen sowie aphoristischen Schriften

Elmar Lechner

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde vermutet bzw. angenommen, dass Anfang des 18. Jahrhunderts im Umkreis der neu gegründeten Universität Halle pädagogische und kulturkritische Schriften entstanden, in denen die Grundgedanken der (pädagogischen) Koryphäen Rousseau und Pestalozzi anklingen bzw. vorweg genommen werden. Anfang des 21. Jahrhunderts ist festzustellen, dass diese Annahme zutrifft und dass Johann Gottfried Zeidler (1655-1711), demissionierter Pastor und Universitätsauktionar in Halle, Verfasser dieser Schriften ist. Die zum größten Teil erstmalige Editierung dieser und verwandter Schriften soll im Einzelnen zeigen, dass diese Feststellung zu Recht gemacht wird.
Aus dem Inhalt: Allgemeinbildung – Didaktische Innovation – Kulturkritik – Gesellschaftskritik – Realschule.