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Die Kinder- und Jugendliteratur des Nationalsozialismus als Instrument ideologischer Beeinflussung

Liedertexte – Erzählungen und Romane – Schulbücher – Zeitschriften – Bühnenwerke

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Gudrun Wilcke

Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, wie der nationalsozialistische Staat von 1933 bis 1945 bereits Kinder und Jugendliche in seinem Sinn über die Jugendliteratur, insbesondere durch Bühnenwerke, Zeitschriften, Schulbücher, Kinder- und Jugendbücher sowie Liedertexte, erfolgreich politisch verführte. Ein besonderes Augenmerk gilt der verhängnisvollen Rolle der NS-Liedertexte, dem vielleicht effektivsten Indoktrinations-Instrument des Dritten Reiches, mit dem es seine junge Generation zu gläubigen Nazis erzog: Es benutzte und missbrauchte deren Begeisterungsfähigkeit und Idealismus. Die Autorin, die – 1928 geboren – selbst in ihrer Kindheit und Jugend jene NS-Indoktrination über alle Kanäle der Jugendliteratur erlebt hat, bringt ihre diesbezüglichen Erfahrungen als Zeitzeugin mit ein.
Aus dem Inhalt: Die NS-Indoktrination von Kindern und Jugendlichen über Literatur: Mittel, Ziele, Wege – Symbol und Pathos – NS-Schlüsselthemen – Die Rolle der NS-Liedertexte – Die Rolle der Autorin als Zeitzeugin – Aussagen anderer Zeitzeugen zu ihren Erfahrungen mit der NS-Jugendliteratur.