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Habitus und Fremdbild in der deutschen Prosaliteratur des 19. und 20. Jahrhunderts

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Ewa Pytel-Bartnik and Maria Wojtczak

Aus dem Inhalt: Helmut Peitsch: Literarische Vergangenheitsbewältigung im Ost-West-Vergleich. Zu Habitus, Fremdbild und Institution – Christoph Jürgensen: «1 Mal Flüchtling, immer Flüchtling» - Zur Vertriebenenproblematik in Reinhard Jirgls Roman Die Unvollendeten – Daniela Langer: Das «Ich» als ‘Provisorium’: Zeit- und Wirklichkeitsverluste als Konstituens der Person und als übergreifendes Strukturelement in der Prosa Wolfgang Hilbigs – Ewa Matkowska: Die Zensur literarischer Texte in der DDR – Marcin Nowak: Moderne Gesellschaftskritik. Zum Problem der Familie, Ehe und Singlegeneration in neueren Texten von Botho Strauß – Marek Rajch: Zur Institutionalisierung des polnischen Kulturlebens unter preußischer Vorherrschaft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts – Anna Stolarczyk: Herrschaftskategorie in Institution der Familie in dem Prosawerk von Ruth Schaumann 1933-45 – Katarzyna Śliwińska: Kanonisierungsstile. Zur Institutionalisierung des sozialistischen Realismus in der DDR und in Polen – Ewa Szymani: Das performative Gesetz der Prosatexte Heiner Müllers – Maria Wojtczak: Konversionsautobiographie und Habitus. Bekenntnisse von Wilhelmine Althaber und Ingeborg Magnussen – Maciej Drynda: Zwischen Macht und Herrschaft. Heiner Müller und Pierre Bourdieu. Ein Diskurs – Jerzy Kałążny: Einige Bemerkungen zu Riehls musikalischer Volkspädagogik – Marta Kopij: Friedrich Nietzsche in der deutschen und polnischen Prosaliteratur der Jahrhundertwende – Tomasz Kosieradzki: Die Rückfälle in die Barbarei - Wege zum Zusammenbruch der Zivilisation in der Auffassung von Norbert Elias und Michel Foucault – Ewa Pytel-Bartnik: Macht und Herrschaft in Christoph Heins Novelle Der fremde Freund – Ulrike Schneider: Stereotypisierungen und Typisierungen: Robert Neumanns Roman An den Wassern von Babylon und Soma Morgensterns Roman Die Blutsäule. Zeichen und Wunder am Sereth – Maciej Walkowiak: Die Moderne als ein chronischer Krieg. Ernst von Salomon und die Weimarer Republik – Paweł Wałowski: Die Macht und «stille Subversivität» in Christoph Heins Roman Horns Ende – Krzysztof Zarski: Die Wahrnehmungsformen der Grossstadt in Szkice piórkiem Andrzej Bobkowskis und in den Pariser Tagebüchern Ernst Jüngers – Hubert Orłowski: Stereotype der ‘langen Dauer’ und Prozesse der Nationsbildung – Joanna Drynda: Fremd unter den Seinen - das Motiv der (Selbst)Ausgrenzung in den frühen Texten Norbert Gstreins – Roman Dziergwa: «Also sprach… Goebbels…». Goebbels’ Polen-Besuch 1934 und sein Warschauer Vortrag im Urteil der polnischen Intellektuellen – Anna Kochanowska-Nieborak: Von «unfruchtbarem Parteihader» und «kläglicher Pfaffenwirtschaft». Überlegungen zum Stereotypengehalt des deutschen Polenbildes in Meyers Konversationslexika des «langen» neunzehnten Jahrhunderts – Beata Kornatowska: «Grenzgänger». Junge Protagonisten als Vermittler zwischen Ost und West in der deutschen Kinder- und Jugendliteratur der neunziger Jahre – Gerrit Lembke: Thea von Harbou - Fremdbilder in den Erzähltexten der Frühen Moderne. Der unsterbliche Acker, Frau im Mond und Das indische Grabmal – Robert Leucht: It is spring or summer. Walter Abishs Roman How German Is It im Kontext der Holocaust-Literatur – Clemens Peck: Literarische Österreich-Konstruktionen in der Zwischenkriegszeit - Versuch einer Funktionsbestimmung – Ewa Płomińska-Krawiec: Zur identitätsbildenden Rolle der deutschsprachigen Literatur in Ermland am Beispiel der Heimatbeilage «Ermland mein Heimatland!»