Show Less
Restricted access

Verschmelzung und neuronale Autokorrelation als Grundlage einer Konsonanztheorie

Martin Ebeling

Intervalle werden im auditorischen System als Nervenimpulsketten verschiedener Perioden codiert. Ein neuronaler Autokorrelator analysiert anschließend die im Gemisch der Impulsketten enthaltenen Perioden. Das Schwingungsverhältnis bestimmt die Häufigkeit koinzidierender Impulse. Die Koinzidenztheorie der Konsonanz wird hier auf neuronale Abläufe übertragen. Die Logik koinzidierender Nervenimpulse kann mathematisch durch Impulsfolgen und Autokorrelationsfunktionen beschrieben werden. Die neuronalen Unschärfen und stochastischen Streuungen bedingen Impulsbreiten und führen auf einen verallgemeinerten Koinzidenzbegriff. Der Grad der verallgemeinerten Koinzidenz wird mit der hier entwickelten Allgemeinen Koinzidenzfunktion berechnet und bestätigt Stumpfs Untersuchungen zur Tonverschmelzung.
Aus dem Inhalt: Konsonanztheorien und Psychoakustik – Neuronaler Code und neuronale Periodizitätsanalyse – Mathematische Logik der Koinzidenz und Autokorrelation von Impulsfolgen – Allgemeine Koinzidenzfunktion als Maß der Koinzidenz – Mathematische Bestätigung für Stumpfs System der Verschmelzungsstufen auf der Grundlage neuronaler Koinzidenz.