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Das Reale und die (neuen) Bilder

Denken oder Terror der Bilder

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Helga Finter

Das Reale und die (neuen) Bilder versucht Fragen zu beantworten, welche die von 9/11 bewirkte «Bildstörung» eines bildschaffenden Ikonoklasmus nahelegt: Sind seitdem ein Denken oder ein Gedächtnis der Bilder noch möglich? Und wenn ja, unter welchen Bedingungen? Sind Medienbilder per se unkritisch? An welche Denkstrukturen appelliert Ikonophobie und ihr Pendant, die Ikonophilie? Welcher psychischen Ökonomie gehorchen sie? Beiträge von Theater- und Medienwissenschaftlern, von Kunsthistorikern und Philosophen wie M. Baumgartner, H. Belting, P. Bolte-Picker, G. Didi-Hubermann, H. Finter, J. Hörisch, M.-J. Mondzain, G. Siegmund und S. Tammen untersuchen in verschiedensten medialen, künstlerischen und politischen Bildpraktiken nicht nur den Terror durch Bilder, sondern vor allem auch Möglichkeiten eines Bilddenkens, das diesem die Stirn bietet.
Aus dem Inhalt: Helga Finter: Vorwort – Helga Finter: Ikonophobie, Ikonophilie. Repräsentationen des Anderen oder Terror der Bilder – Marie-José Mondzain: Die Furcht vor den Bildern – Georges Didi-Huberman: Dauer konstruieren – Hans Belting: Die Gewalt der Bilder und das Reale – Jochen Hörisch: Im Bilde sein. Medien des Terrors und der Terrorbekämpfung – Petra Bolte-Picker: Bush und Katrina. Analyse von medialen Inszenierungen des Realen – Silke Tammen: Die «wollige Unschärfe» der Erinnerung. Via Lewandowskys Roter Teppich im Berliner Bundesministerium der Verteidigung – Marcel Baumgartner: Goya nach Chapman (und nach Picasso) – Gerald Siegmund: Passivität, Posen und Perversion. Das Reale und die Körperbilder.