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Wozu Region?

Chancen und Probleme im Transformationsprozess strukturschwacher Regionen

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Eckehard Binas

Die in diesem Sammelband präsentierten Arbeiten gehen auf Beiträge zum gleichnamigen Runden Tisch an der Hochschule Zittau/Görlitz zurück. Den Autoren geht es darum, gerade aus den sogenannten Verwerfungen und Brüchen Entwicklungsenergien zu gewinnen. Wo ehedem verbindliche und minderflexible Kommunikations-, Interaktions-, Regelungs- und Interpretationssysteme in quasi-kohärenten regionalen Handlungsrahmen bestanden, müssen in neugewonnener Komplexität Richtungen respektive Profile mitbestimmt werden. Dass dabei auf akute Schwierigkeiten und Probleme eingegangen werden muss, zeigen einzelne Beiträge, die ins Zentrum der Kolloquien gerückt wurden, wie z.B. die Abwanderung junger Hochqualifizierter – insbesondere junger Frauen – vor ihrer Familiengründung oder die Netzwerk- und Clustervision, die aus der Perspektive des Landes anders aussieht, als aus der von Regionen im grenznahen Raum. Vor allem aber betrifft das die nun brisant werdende Situation im sogenannten demografischen Wandel.
Aus dem Inhalt: Wolfgang Geierhos: Vergleich von Konzepten der Regionalforschung – Eckehard Binas: Chancen und Probleme im Transformationsprozess strukturschwacher Regionen – Eckehard Binas: Wettbewerb - Region - Hochqualifizierte. Zur Analyse ihres Zusammenhangs – Eckehard Binas: Regionalität als Kapital vs. Entwicklungsfalle «Brain Drain» - Auswirkungen des gesellschaftlichen Wandels auf die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in strukturschwachen Regionen (Ostdeutschlands) – Eckehard Binas: Regionalcluster im Kontext der Chancen und Probleme im Transformationsprozess strukturschwacher Regionen - ein (hoffnungsvoll) kritischer Kommentar – Eckehard Binas: Aspekte der regionalen Vorausschau unter besonderer Berücksichtigung der kritischen Masse – Maik Hosang: Nachhaltige Regionalentwicklung als integrale Herausforderung – Susanne Schwarzbach: Akteursnetzwerke - Entwicklungsmotoren für die Region? – Michael Thomas: Regionalisierung im Kontext von Transformation und Umbruch – Wassili Wladimirowich Tchekmarev: Soziokulturelle Dynamik als Charakteristik der Genesis von Wirtschaftsbeziehungen – Stefan Kofner: Wirtschafts- und Sozialpolitik für den neuen Landkreis Görlitz: Wirtschaftswachstum und steigende Löhne durch intelligente Arbeit – Isolde Roch: Möglichkeiten weiterer Annäherungen im deutsch-polnisch-tschechischen Dreiländereck zum gemeinsamen Vorteil – Katja Friedrich: «Urbanität neu entdecken - Region innovativ denken». Von der aktivierenden Wirkung der Raumpioniere – Susanne Schön: 3000 m Hindernislauf. Regionales Konstellationsmanagement zwischen theoretischen Erkenntnissen und praktischen Erfordernissen – Roland Giese: Die Mehrdeutigkeit des menschlichen Faktors in Wachstumskonzepten, insbesondere für schwache Regionen – Renata Kusiak-Winter: Die polnischen und deutschen Kommunen als Akteure der grenzüberschreitenden Netzwerke - eine verwaltungsrechtliche Analyse – Olga Borozdina: Einschätzung der Investitionspotenziale und Investitionsrisiken der Regionen der Russischen Föderation – Natalja Alexandrowna Alexandrowa/Tobias Glotz/Roland Giese: Entwicklungspotenziale und Probleme der Entwicklung des Mittelstandes in Russland (Untersuchungen im Gebiet Kostroma) – Stephan Büschel: Netzwerke sollen Dinge ermöglichen, die den einzelnen Teilen des Ganzen alleine unmöglich wären – Beate Mücke: Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) «Zentrale Oberlausitz» Projektporträt unter besonderer Berücksichtigung der Situation ansässiger Unternehmen, Erfahrungsbericht/Von der Theorie zum praktischen Beispiel – Viola Krynski: Regionales Wirtschaftspotenzial grenzüberschreitender Unternehmensdienstleistungen im Kontext effektiver Netzwerkarbeit - Business Service Partner des ET&CC.