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Interpunktion im Spannungsfeld zwischen Norm und stilistischer Freiheit

Sprachwissenschaftliche, sprachdidaktische und literaturwissenschaftliche Perspektiven

Series:

Kristin George, Miriam Langlotz, Urania Milevski and Katharina Siedschlag

Dieser Band untersucht die Bedeutung von Interpunktion aus sprachwissenschaftlichen, sprachdidaktischen und literaturwissenschaftlichen Perspektiven. Die Autor_innen greifen in ihren romanistischen, germanistischen und anglistischen Beiträgen unterschiedliche Fragestellungen auf, die unter anderem die Funktionen von Interpunktionszeichen in literarischen oder politischen Texten betreffen. Die Artikel fokussieren zudem die Rolle von Interpunktionszeichenvarianten aus grammatischer Sicht, erörtern Interpunktion als narratologisches Gestaltungsmittel, diskutieren Phänomene des Wandels bzw. des möglichen Wandels und perspektivieren darüber hinaus Interpunktion aus sprachdidaktischer Sicht – für das Leseverstehen, das Verstehen von Präsentationen sowie für Korrekturen von Texten.

Kristin George/Miriam Langlotz: Norm, Varianz und stilistische Freiheit von Interpunktion – Trudel Meisenburg: Herausbildung der Interpunktion in der Romania – Sandra Issel-Dombert: Zur Rolle doppelter Anführungszeichen bei der extrême droite – Paul Rössler: Nicht kodifizierte Kommasetzungsprinzipien nach Vorfeld – Katharina Siedschlag: Interpunktionszeichen als Aggregations- und Integrationsmarker – Miriam Langlotz: Interpunktionskorrekturen in Schülertexten – Felix Woitkowski: Linguistische Replik auf die Boshaftigkeit der Powerpoint-Präsentation – Gesine Esslinger: Frühe Zugänge zu Auslassungspunkten durch literaturbasierte Interpunktionsgespräche in der Grundschule – Urania Milevski: Vom Gedankenstrich in Kleists Marquise von O... bis zur Schwarzblende in Second Message to America – Elizabeth Bonapfel: Joyces Interpunktion und die Entwicklung des Erzählen