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Aimé Césaire zwischen Poesie und Politik

Identität und Gesellschaft auf Martinique

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Quirin Wildgen

Heute ist Martinique Teil von Frankreich. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und der kolonialen Vergangenheit macht die Insel in der Karibik zu einem besonderen Teil europäischer Geschichte. Aimé Césaire schreibt diese Geschichte in seiner surrealistischen Poesie neu und entwickelt ein neues Selbstverständnis dieser lang von Kolonialismus und Rassismus gedemütigten Gesellschaft. Es gelingt ihm, sein internationales Ansehen als Literat und europäischer Avantgardist auf die politische Sphäre Martiniques zu übertragen. So wird aus dem Poet ein Politiker. Dieses Buch versucht den Weg von Césaires «Négritude» zur «Créolité» nachzuvollziehen, aktuelle Stimmen einzufangen und somit die Entwicklung der Identitätsdiskurse auf Martinique darzustellen.
Aus dem Inhalt: Gesellschaft – Geschichte und Identität – Aimé Césaire – Négritude und Martinique – Surrealismus – André Breton – Paris und Afrika – Vergangenheitsbezug und Gegenwartshorizont – Poesie und Politik – Rassismus – Kolonialismus – Frankreich – Postkolonialismus – Departementalisierung und Marxismus – Créolité und Identitätsdiskurse auf Martinique.