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Die Verkehrsauffassung in BGB und UWG

Am Beispiel des Sachenrechts und der Irreführungsgefahr

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Melanie Schenk

Die Arbeit beschäftigt sich unter verschiedenen Aspekten mit dem Merkmal der Verkehrsauffassung. So wird im ersten Teil in einem geschichtlichen Überblick beleuchtet, wie die Verkehrsauffassung ausgehend von Levin Goldschmidt in den Besitzbegriff Eingang fand. Der zweite Teil stellt die im Zusammenhang mit der Irreführungsgefahr deutlich ausgeprägtere Diskussion um die normative oder empirische Ausgestaltung des Merkmals dar. In einem dritten Teil untersucht die Autorin dann, wie die Verkehrsauffassung durch die Gerichte ermittelt wird. Die Untersuchung macht deutlich, dass die von den Gerichten angewandten Ermittlungsmethoden in allgemein zivilrechtlichen und wettbewerbsrechtlichen Verfahren deutlich voneinander abweichen.
Inhalt: Die Verkehrsauffassung im Sachenrecht – Überblick über die historische Entwicklung des Besitzes – Die Verkehrsauffassung im Wettbewerbs- und Markenrecht – Verkehrsauffassung als normatives oder empirisch-deskriptives Merkmal – Die Ermittlung
der Verkehrsauffassung in beiden Bereichen.