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Planungen für den Raum zwischen Integration und Fragmentierung

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Dietmar Scholich and Peter Müller

Angesichts gravierender gesellschaftlicher Herausforderungen, etwa vor dem Hintergrund der demographischen Veränderungen, des Klimawandels oder der Energiekrise, ändern sich die Ansprüche an den Raum. Es entstehen sich überlagernde und konkurrierende Nutzungsansprüche. Hier kommt die Raumplanung ins Spiel. Sie versucht, die unterschiedlichen Nutzungsinteressen und Schutzgüter zu koordinieren bzw. so weit wie möglich miteinander in Einklang zu bringen. Ihr zur Seite stehen die Fachplanungen, die zur Erfüllung ihrer Aufgaben wiederum eigene Befugnisse haben und mit dem überfachlichen Koordinationsauftrag der Raumplanung häufig in einem Spannungsverhältnis stehen. Es stellt sich daher die Frage, wie eine zeitgemäße und sachgerechte Umsetzung des Koordinationsauftrags der Raumplanung gestaltet werden kann. Ergeben sich aus den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen neue Erfordernisse für die Koordination räumlicher Planung? Wie sollte und könnte Koordination in Zukunft aussehen, damit sie von den Fachplanungen nicht als Bevormundung, sondern als Unterstützung ihrer Aufgaben verstanden wird?
Inhalt: Ulrich Kinder: Planung unter veränderten Vorzeichen - Klimaschutz, demographischer Wandel, gesellschaftliche Integration ... - Herausforderungen für die Regionalplanung – Christina von Haaren: Aktuelle Herausforderungen unter Umweltgesichtspunkten: Chancen durch ein verbessertes Zusammenwirken von Fachplanungen und räumlicher Gesamtplanung – Carl-Hans Hauptmeyer: Planung aus historischer Perspektive - Was trägt die Geschichtswissenschaft zur räumlichen Planung bei? – Dietrich Fürst: Modernisierung der Raumplanung – Axel Priebs: Vielfalt der Planung in Verdichtungsräumen – Klaus Habermann-Nieße: Impulse, Innovationen, Interventionen zur Stärkung des Städtischen - Stadtplanung als intermediärer Prozess – Solveigh Janssen: Wohin entwickeln sich die raumbedeutsamen Fachplanungen? Das Beispiel der Verkehrsplanung – Dietrich Kraetzschmer: Wie entwickeln sich die raumbedeutsamen Fachplanungen? Das Beispiel der Umweltplanung – Oliver Kuklinski/Bettina Oppermann: Partizipation und räumliche Planung – Dietmar Scholich: Planungen für den Raum zwischen Integration und Fragmentierung.