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«Ich will Ismael segnen»

Gemeinsame Wurzeln in Christentum und Islam

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Udo Worschech

Die Auseinandersetzung mit dem Islam ist nicht nur ein politisch-gesellschaftliches Anliegen, sie betrifft in erster Linie die Theologie. Es geht nicht um Vordergründiges wie Kopftuch, Integration und Parallelgesellschaften, sondern um ein spirituelles Verstehen. Islam und Christentum können sich begegnen. Jedoch muss zunächst die Theologie begriffen werden. Politiker verzerren das Bild, wenn sie behaupten, in Europa gäbe es nur christlich-jüdische Wurzeln, die mit dem Islam nichts zu tun hätten. Diese grundfalsche Aussage bestätigt nur das Unwissen über den Islam, der ebenso christliche wie auch jüdische Wurzeln hat. Dies aufzuzeigen ist Inhalt dieses Werkes, das damit vor allem zur Diskussion zu einigen theologischen Positionen in Christentum und Islam anregen will.
Udo Worschech, geboren 1942, studierte am Newbold College und Canadian Union College (BA 1968); zwei Jahre Pastor in Canada (Beiseker/Calgary); Studium der Theologie, Judaistik und Islamwissenschaften sowie der Biblischen Archäologie an der Andrews University (USA); Promotion 1983 an der Universität Frankfurt am Main; seit 1972 Dozent am Theologischen Seminar Marienhöhe (Darmstadt); Lehraufträge an der Universität Frankfurt am Main (1984 bis 1990); Ausgrabungen in Tell Hesbān (Jordanien), Tell Māsōs (Israel); seit 1983 eigene archäologische Forschungen und Grabungen in Zentraljordanien; Ausgrabungen in el-Balu’ (Balua) seit 1986; seit 1993 Dozent an der Theologischen Hochschule Friedensau; Professur seit 1996 und Rektor der Theologischen Hochschule Friedensau (1996 bis 2007); Lehrstuhlinhaber für Altes Testament und Biblische Archäologie; Mitherausgeber der Beiträge zur Erforschung der antiken Moabitis (Ard El-Kerak); mehrere Publikationen zur Archäologie, alttestamentlichen Wissenschaft und Islamwissenschaft.