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Strukturen betrugsnaher Tatbestände

Zur Legitimation und Begrenzung modernen Wirtschaftsstrafrechts

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Christina Geißler

Charakteristisch für die Gesetzgebung und Rechtsprechung zum Wirtschaftsstrafrecht ist die Ausweitung der entsprechenden Tatbestände mit einer Tendenz zur Ausweitung des gesamten Strafrechts. Während an der Strafwürdigkeit wirtschaftskrimineller Verhaltensweisen mehrheitlich keine Zweifel bestehen, gilt für die Legitimation und die Begrenzung des Wirtschaftsstrafrechts das Gegenteil. Eine wirkliche Systematisierung der Materie ist bisher noch nicht gelungen. Losgelöst vom Rechtsgutsdogma erarbeitet die Verfasserin anhand der betrugsspezifischen Unrechtsstruktur eine neue Dogmatik zur systematisierten Erfassung von Wirtschaftskriminalität. Am Beispiel des Submissionsbetrugs und des Scalpings zeigt sie neue Wege zur Veränderung der beschriebenen Situation des Wirtschaftsstrafrechts.
Inhalt: Unrechtsstruktur des Betrugstatbestands und ihre Bedeutung – Legitimation und Begrenzung über die Unrechtsstrukturen des Kernstrafrechts – Primäre Tatbestandsmerkmale – Unrechtsstruktur in betrugsnahen Tatbeständen des Wirtschaftsstrafrechts – Submissionsbetrug – Scalping.