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Das Transparenzgebot im Wertpapierprospektrecht

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Sophia Gehlen

Zum Zwecke der Umsetzung der Richtlinie 2003/71/EG (die sogenannte Prospektrichtlinie) trat am 01.07.2005 das neue Wertpapierprospektgesetz (WpPG) in Deutschland in Kraft. Diese Arbeit beschreibt die Zielsetzungen der Prospektrichtlinie und stellt anhand ausgewählter Normen des WpPG die Anforderungen an einen Wertpapierprospekt dar. Das Verhältnis von Publizität und Transparenz wird herausgearbeitet und ein Vergleich mit dem Verbraucherschutzrecht angestellt. Die im Buch aufgeworfene Frage, ob sich die Regelungen des WpPG als geeignet erwiesen haben, ein ausreichendes Maß an Transparenz und damit einen umfassenden Anlegerschutz zu gewährleisten, ist anlässlich der derzeit stattfindenden Revision der Prospektrichtlinie aktueller denn je.
Inhalt: Entstehungsgeschichte des WpPG – Abgrenzung «Publizität» und «Transparenz» – Funktion, Aufbau und Bestandteile eines Wertpapierprospekts (formale, inhaltliche und zeitliche Vorgaben) – Bewertung (Schwerpunkte: Haftung, Sprachregelung, Umfang von Prospekten, Zusammenfassung).