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Schriftformklauseln im deutschen und südafrikanischen Recht

Eine rechtsvergleichende Untersuchung der unterschiedlichen Entwicklung der Rechtsprechung zur Wirksamkeit und Durchsetzbarkeit von Schriftformklauseln

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Daniela Pufal

Gegenstand der Arbeit ist die unterschiedliche Entwicklung der Rechtsprechung zur Wirksamkeit und Durchsetzbarkeit von Schriftformklauseln im deutschen und südafrikanischen Recht unter Berücksichtigung der einschlägigen Literatur. Die Frage, ob Schriftformklauseln durch konkludente mündliche Vereinbarungen abgeändert oder aufgehoben werden können, ist in beiden Rechtsordnungen umstritten. Im Gegensatz zum südafrikanischen Recht hält die deutsche Rechtsprechung eine solche Abänderung jedenfalls bei «einfachen» Schriftformklauseln grundsätzlich für wirksam. Die Verfasserin untersucht rechtsvergleichend und ausgehend von der gemeinsamen Grundlage beider Rechtsordnungen – dem Naturrecht – deren weitere Entwicklung.
Inhalt: Entwicklung der Rechtsprechung und Literatur zu Schriftformklauseln im deutschen und südafrikanischen Recht – Gründe für die unterschiedliche Entwicklung beider Rechtsordnungen – Naturrecht als Grundlage beider Rechtsordnungen – Möglichkeit der Selbstbindung der Vertragsparteien (pacta sunt servanda).