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Ferdinand von Martitz (1839-1921)

Rechtshistoriker, Staatsrechtler und Völkerrechtler zwischen dem Ende des Deutschen Bundes und dem Beginn der Weimarer Republik

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Mark Friedrich

Ferdinand von Martitz war einer der bekanntesten Rechtsgelehrten der Kaiserzeit. Aus der Rechtsgeschichte kommend, wandte er sich seit den 1880er Jahren zunehmend dem Völkerrecht zu, wurde Mitglied des renommierten Institut de Droit International und veröffentlichte sein noch heute viel zitiertes wegweisendes Werk zum Auslieferungsrecht. Diese Arbeit untersucht anhand seines Nachlasses das Leben dieses beeindruckenden Juristen und analysiert eingehend alle seine juristischen Arbeiten.
Inhalt: Herkunft und Kindheit – Studium, Promotion und juristischer Vorbereitungsdienst in Königsberg und Leipzig (1857-1864) – Professorenjahre in Königsberg (1864-1872) – Publikationen – Die Freiburger Zeit (1872-1875) – Die Tübinger Zeit (1875-1898) – Die Berliner Zeit bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs (1898-1914) – Erster Weltkrieg und Weimarer Republik.