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Internationales Uwe-Johnson-Forum. Band 5 (1996)

Beiträge zum Werkverständnis und Materialien zur Rezeptionsgeschichte

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Carsten Gansel, Bernd Neumann, Nicolai Riedel and Ralf Zschachlitz

Das erste internationale Colloquium zum Werk Uwe Johnsons fand nicht etwa in Berlin oder London statt, sondern wurde von der Université de Savoie in Chambéry ausgerichtet. Uwe Johnsons literarische Arbeiten liegen nahezu lückenlos in französischer Übersetzung vor, doch die französische Universitätsgermanistik hatte gegenüber diesem Autor bislang größte Zurückhaltung gezeigt.
Am 25. und 26 März 1994 trafen sich in Chambéry Germanisten aus vier Nationen und diskutierten unter der Fragestellung «Uwe Johnson. L'écrivain de quelle Allemagne?» zahlreiche Aspekte des vielschichtigen Werkes, dessen Strukturen und Intentionen sich nicht gleich bei der ersten Lektüre erschließen. Der vorliegende Band versammelt die Referate von Theo Buck, Bernd Neumann, Louis F. Helbig, Ingeborg Rabenstein-Michel, Maurice Haslé, Philippe Wellnitz, Anne-Yvonne Galliot, Beatrice Schulz und Ralf Zschachlitz, auf dessen Initiative diese Veranstaltung zurückgeht. Zu den Themen gehören u.a. Wirklichkeitswahrnehmung, Deutschland-Bild, Lesarten der Jahrestage, Traumebenen in Zwei Ansichten, Vergleiche mit Christa Wolf und Marcel Proust. Eine Bibliographie zur Johnson-Rezeption in Frankreich beschließt die Actes du colloque.
Aus dem Inhalt: Johnsons Utopie gegen die deutsche(n) Wirklichkeit(en) - Uwe Johnson und Christa Wolf - Der deutsche Osten aus der Sicht Gesine Cresspahls - Eine Reise nach Klagenfurt - Wirklichkeitswahrnehmung in Mutmassungen über Jakob - Traumebenen in Zwei Ansichten - Deutschlandbild in den Jahrestagen - Uwe Johnson und Marcel Proust - Bibliographie zur Johnson-Rezeption in Frankreich.