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Deckendekorationen emilianischer Sakralbauten von 1530 bis 1630

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Klaudia Murmann D'Amico and Universität Münster

Für die Entwicklung der barocken Deckenmalerei spielten emilianische Künstler wie Correggio, Parmigianino, Guercino und die Carracci sowie die Bologneser Quadraturisten eine maßgebliche Rolle. Die Nachfolge der bahnbrechenden Kuppelausmalungen Correggios in Parma wird bis zu den barocken Hauptwerken des 17. Jahrhunderts entwicklungsgeschichtlich verfolgt. Die zahlreichen hier veröffentlichten Arbeitsverträge belegen die Beteiligung der kirchlichen Auftraggeber an formalen und kunstästhetischen Fragen. Der stilkritische Vergleich mit anderen italienischen Kunstregionen zeichnet für die emilianischen Deckendekorationen ein ganz eigenständiges Bild hinsichtlich ihrer Grotesken- und Quadraturmalereien, des Umgangs mit plastischen Stuckelementen und der Illusionsauffassung.
Aus dem Inhalt: Die Entwicklung der Deckendekorationen in Sakralbauten der Emilia von 1530 bis 1630 - Ein Katalog aller Werke - Einzelanalysen der Grotesken- und Quadraturmalerei, der Nachfolge Correggios und der Struckdekorationen - Veröffentlichung der Arbeitsverträge.