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Literatur und Herrschaftsbewusstsein

Wertstrukturen der vor- und frühhöfischen Literatur- Vorstudien zur Interpretation mittelhochdeutscher Texte

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Hartmut Kokott

In ausführlicher Auseinandersetzung mit den traditionellen Auffassungen vom «Ritterlichen Tugendsystem» wird eine Methode erarbeitet, über die «Werk-Wertstruktur» das soziale Substrat mittelhochdeutscher (mdh) Texte zu bestimmen. Die untersuchten Werke fungieren als Basis und Vorgabe zur Entwicklung von Selbstinterpretationsmustern für die Gruppe der hohen und höchsten deutschen Feudalherren (Dynasten, angehende Territorialfürsten) der 2. Hälfte des 12. Jh.
Aus dem Inhalt: Rittersyndrom und Vermittlungsproblematik - Die «Werk- Wertstruktur» - Die Wertstrukturen von Kaiserchronik, König Rother, Alexanderlied, Rolandslied, Moralium dogma «deutsch», Eneide - Literatur und feudalherrscherliches Selbstverständnis.