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Die Auslegung des Begriffs der wesentlichen Vertragsverletzung im UN-Kaufrecht

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Bertrand Botzenhardt

Die Studie befaßt sich mit einem der zentralen Begriffe des UN-Kaufrechts, nämlich mit der wesentlichen Vertragsverletzung. Vor allem im Bereich der Vertragsaufhebung ist dieser Begriff von besonderer Bedeutung, da bei Vorliegen einer wesentlichen Vertragsverletzung für die betroffene Partei die Möglichkeit besteht, vom Vertrag Abstand zu nehmen. Da eine Interpretation eines bestimmten Rechtsbegriffes das Vorhandensein von anerkannten Interpretationsmethoden voraussetzt, werden in der Arbeit zunächst die Fragen der Auslegung und Lückenfüllung des Übereinkommens diskutiert. Als Schwerpunkt schließt sich dann eine dogmatisch fundierte Interpretation des Begriffs der wesentlichen Vertragsverletzung anhand der gefundenen Interpretationsgrundsätze und -methoden an. Ergänzend werden schließlich die in der Praxis besonders häufigen Einzelfälle erörtert.
Aus dem Inhalt: Allgemeine Einführung in das UN-Kaufrecht - Darstellung der historischen Entwicklung und der Rechtsnatur des Übereinkommens - Überblick über das Recht der Leistungsstörungen in dem Übereinkommen - Grundlegende Fragen der Auslegung von Begriffen des Übereinkommens - Fragen der Lückenfüllung - Methodisch orientierte Interpretation des das UN-Kaufrecht prägenden Begriffes der wesentlichen Vertragsverletzung.