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Piaget und die Erziehungswissenschaft heute

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Dieter Katzenbach and Olaf Steenbuck

Die heutige Erziehungswissenschaft ist mittlerweile an Piaget vorbeigegangen, im akademischen Lehr- und Forschungsbetrieb rangiert er häufig nur noch als psychologischer Klassiker, oder er wird gänzlich ignoriert. Daß dem nicht so sein muß, daß das ungeheure Potential der Theorie Piagets für die Erziehungswissenschaft bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist, beweisen die hier zusammengetragenen Beiträge aus unterschiedlichen Kontexten wie Wissenschaftstheorie, Soziologie, Schulpädagogik und Behindertenpädagogik.
Aus dem Inhalt: Dieter Katzenbach/Olaf Steenbuck: Zur Einführung – Gerassimos Kouzelis: Konstruktion und Wandel des Wissens: Die genetische und die nachpositivistische Epistemologie – Ulrich Oevermann: Der Stellenwert der «peer-group» in Piagets Entwicklungstheorie. Ein Modell der Theorie der sozialen Konstitution der Ontogenese – Ulrich Fiedler/Olaf Steenbuck: Jean Piagets «genetische Epistemologie» - Reflexionen aus schulpädagogischem Interesse – André Frank Zimpel: Gedanken schlagen gegen Fingerspitzen. Auffälligkeit und Zirkularität als Analyseeinheiten des Lernens – Dieter Katzenbach: Diskursives Lernen in Integrativen Regelklassen. Theoretische Hintergründe und empirische Untersuchungen zur Bedeutung der Gleichaltrigeninteraktion in entwicklungsheterogenen Lerngruppen – Olaf Steenbuck: Funktion, Struktur - oder beides? Zur neueren Rezeption Piagets in der Erziehungswissenschaft.