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Konstanz und Wandel von Stereotypen

Deutschlandbilder in der italienischen Presse nach dem Zweiten Weltkrieg

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Eva Sabine Kuntz

Deutschland - Italien: ein Verhältnis voller Widersprüche, geprägt von Nähe und Mißverständnissen. Die Presse, die erheblichen Einfluß auf die politischen Entscheidungsträger ausübt, trägt mit dem Deutschlandbild, das sie vermittelt, ihren Teil dazu bei. Diese Studie geht deshalb der Frage nach, ob die Deutschlandberichterstattung der italienischen Presse wirklich so verzerrt und stereotypenbeladen ist, wie mancherorts beklagt wird. Tauchen stets die gleichen Topoi auf oder variieren sie? Können feststehende Bestimmungsfaktoren ermittelt werden, die diese Bilder auslösen? Hat sich die italienische Deutschlandperzeption seit dem Zweiten Weltkrieg verändert? Und schließlich: Spielen hier vielleicht auch der europäische Einigungsprozeß und das Entstehen einer gemeinschaftlichen Identität eine Rolle?
Aus dem Inhalt: Nationenbilder - Qualitative Inhaltsanalyse - Historische Aspekte der italienischen Deutschlandperzeption (furor teutonicus, dotta Germania) - Die Jahre 1943-1945 - Der Resistenza-Mythos heute - Rolle der Medien im politischen System Italiens - Empirische Analyse von Deutschlandbildern anhand von Stichproben - Bestimmungsfaktoren für die Deutschlandperzeption.