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Die Entwicklung des Hoheitsbegriffes in Art. 33 Abs. 4 des Grundgesetzes

Untersuchung zu Inhalt und Grenzen des beamtenrechtlichen Funktionsvorbehaltes, zugleich ein Beitrag zur Hoheitsverwaltung

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Konrad Leitges

Das Berufsbeamtentum ist seiner Entstehung und Legitimationsfunktion nach dem spezifisch herrschaftlichen Handeln des modernen Staates zuzuordnen. Die moderne Gesellschaft hat den Charakter staatlicher Herrschaft verändert, das Herrschaftsphänomen jedoch nicht beseitigt. Das Berufsbeamtentum legitimiert staatliche Herrschaft über das Maß bloßer staatlicher Ordnung hinaus. Die Untersuchung zeigt diese Zusammenhänge und ihre verfassungsrechtliche Präsenz in der Vorschrift des Art. 33 Abs. 4 des Grundgesetzes auf. Sie verfolgt die Entwicklung des Hoheitsbegriffes vom Regalienbegriff des Mittelalters bis hin zu seinen Ausprägungen im geltenden Verfassungs- und Verwaltungsrecht und gelangt dabei zu einer restriktiven Auslegung des beamtenrechtlichen Funktionsvorbehaltes.
Aus dem Inhalt: Hoheit und Obrigkeit - Hoheit und öffentliche Gewalt - Staatshoheit und Souveränität - Hoheit und Herrschaft - Herrschaftsstrukturen der Landeshoheit - Regalien.