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Flächendeckende Analyse ausgewählter ökologischer Parameter

Bewertung von Habitateignung und -isolation für zwei wirbellose Tierarten mit Hilfe eines Geographischen Informationssystems

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Wilhelm Kuhn

Der traditionelle Artenschutz bedarf einer Ergänzung durch quantitative, empirisch fundierte Methoden. Am Beispiel zweier wirbelloser Tierarten werden Techniken der raumbezogenen Informationsverarbeitung und Methoden der Habitat- und Fragmentierungsmodellierung integriert zu einem System der quantitativen, flächendeckenden Bewertung der Lebensraumeignung. Ein Geographisches Informationssystem ermöglicht die Ableitung statistischer Habitatmodelle aus vorhandenen ökologischen Daten und deren Anwendung zur flächendeckenden Erfassung der Habitatqualität. Darauf aufbauend wird eine GIS-gestützte Methode zur Quantifizierung der räumlichen Habitatkonfiguration entwickelt und zur Erstellung von Fragmentierungsmodellen genutzt. Diese erlauben den Nachweis von Isolationseffekten und damit die Gesamtbewertung der Lebensraumeignung von Landschaften, wie am Beispiel eines geplanten Eingriffs demonstriert wird.
Aus dem Inhalt: Erfassung und Organisation landschaftsbezogener Daten in einem Geographischen Informationssystem - GIS zur Analyse und Bewertung der Lebensraumeignung von Landschaften - Quantitative Analyse der Habitatisolation - Habitat- und Fragmentierungsmodellierung - Diversitätsmaße zur Quantifizierung der Landschaftsvielfalt - Flächendeckende Ableitung von Habitatvariablen aus digitalen Karten - Datenmodelle für vegetationskundliche Daten - Modellierung der räumlichen Vegetationsstruktur.