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Der Hochverrat in der höchstrichterlichen Rechtsprechung der Weimarer Republik

Ein Fall politischer Instrumentalisierung von Strafgesetzen?

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Marcus Böttger

Die Arbeit befaßt sich erstmals umfassend mit der vielfach gescholtenen Rechtsprechung der Weimarer Republik zu dem zentralen Komplex des Staatsschutzrechts - dem Hochverrat. Der Autor untersucht die höchstrichterliche Judikatur vor dem Hintergrund der politischen Auseinandersetzungen und dem Wechselspiel von Apathie und Aktionismus des Gesetzgebers in der «Republik ohne Republikaner». Eine differenzierte Analyse und insbesondere die Auseinandersetzung mit der Kritik der Rechtsprechung führt zu dem überraschenden und wohl manchem unbequemen Ergebnis, daß das gängige Pauschalurteil «die Justiz ist auf dem rechten Auge blind» in dem untersuchten Bereich für die Weimarer Zeit nicht aufrechterhalten werden kann.
Aus dem Inhalt: Rechtsprechung im Überblick - Hochverratsprozesse 1918-1933 - Republikschutz in der Weimarer Republik - Auseinandersetzung mit der Kritik der Rechtsprechung.