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Strafrechtliche Produkthaftung

Grundlagen, Grenzen und Alternativen

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Martina Schwartz

Auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität ist durch spektakuläre Serienschäden (z.B. Contergan, Lederspray und Holzschutzmittel) die strafrechtliche Haftung für Gesundheitsbeschädigungen oder Todesfälle durch Gebrauchsprodukte des täglichen Lebens in den Blickpunkt der Öffentlichkeit und der Jurisprudenz gerückt. Die Untersuchung erörtert, welchen dogmatischen Schwierigkeiten das materielle Strafrecht in Produkthaftungsfällen begegnet und wie sie sich lösen lassen. Es wird diskutiert, wie weit der präventive Rechtsgüterschutz angesichts des strafprozessualen Entscheidungsverhaltens der Justiz noch reicht und inwieweit ein Bedarf nach Opferentschädigung gegeben ist. Abschließend entwickelt die Verfasserin eine alternative versicherungsrechtliche Lösung.
Aus dem Inhalt: Dogmatische Fragestellung - Rechtsgüterschutz durch Prävention? - Auswirkungen produkthaftungsrechtlicher Strafverfahren auf Zivilverfahren - Bedeutung der strafrechtlichen Opferentschädigung - Produkthaftungs-Pflichtversicherung.