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Phänomenologie des faktischen Lebens

Heideggers formal anzeigende Hermeneutik (1919-1923)

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In-Suk Kim

Das Buch zeichnet den Denkweg des jungen Freiburger Privatdozenten Heidegger nach. Dabei wird ein besonderes Gewicht auf die Begründungsphase der Hermeneutik der Faktizität in den Jahren 1919 bis 1923 gelegt. Anhand dieser Denkbemühungen des jungen Heidegger wird die Eigenart der phänomenologischen Philosophie im Kontrast zur übrigen theoretisch-wissenschaftlichen Methodik entschieden herausgestellt. Heidegger verbindet eine Kritik der transzendentalen Phänomenologie Husserls, des Begründers der Phänomenologie, mit grundsätzlichen Erwägungen, wie sich die faktische Lebenserfahrung in ihrer Geschichtlichkeit offenbaren läßt. Er bindet das Philosophieren an das Hier und Jetzt, d.h. er bietet die Möglichkeit, die philosophische Fragestellung aus der Gegenwart, und zwar auch aus der eigenen Lebenserfahrung, zu entwickeln. Damit war, wie Hannah Arendt berichtet, die Legende Heidegger geboren.
Aus dem Inhalt: Der junge Freiburger Privatdozent Heidegger - Bewußtseinsphänomenologie Husserls - Phänomenologie - Dilthey - Aristoteles - Kierkegaard - Das Urchristentum.