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Dogmatische Strukturen der Mehrparteienschiedsgerichtsbarkeit

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Konstadinos Massuras

Das auch international große ungelöste Problem der Schiedsgerichtsbarkeit, die Mehrparteienschiedsgerichtsbarkeit, ist Gegenstand der Studie. Vom originären deutschen Recht ausgehend werden stets die wichtigsten internationalen Regelwerke (insbesondere UN-Übereinkommen, UNCITRAL-Modellgesetz) und zahlreiche Schiedsordnungen berücksichtigt. Rechtsvergleichende Bemerkungen, Aufwertung der internationalen Diskussion und das neue deutsche Schiedsrecht (in der Form des schließlich unverändert übernommenen «Diskussionsentwurfs») runden das Profil der Arbeit ab. Dabei wird einerseits auf die vorprozessualen Voraussetzungen eines jeden Mehrparteienschiedsverfahrens (vertragliche Grundlage, mögliche spezifische Erfordernisse, z.B. Parität bei der Konstituierung des Schiedsgerichts) eingegangen, andererseits wird die Bedeutung und die Nützlichkeit der Parteienmehrheits- und Drittbeteiligungsinstitute der ZPO im schiedsgerichtlichen Verfahren untersucht.
Aus dem Inhalt: Subjektive Tragweite des Schiedsvertrags - Besondere Fälle der Bindung Dritter (z.B. bei Rechtsnachfolge, Personengesellschaften, konzernangehörigen und staatsabhängigen Unternehmen) - Eigenständigkeit eines jeden Schiedsvertrags und -verfahrens - Verbindung paralleler Schiedsverfahren; consolidation - Gleichheit bei der Konstituierung des Schiedsgerichts - Bedeutung von 62 ZPO, rechtliches Gehör, Nebenintervention und Streitverkündung im Schiedsverfahren - Schiedsspruchwirkungen.