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Erwartungen an die Ausbildung und den Beruf des Altenpflegers

Untersuchung mit Auszubildenden im ersten Ausbildungsabschnitt

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Gerda Reschl-Rühling

Im Mai 1998 wurde die vorliegende Arbeit von namhaften Gerontologen mit dem Bad Kissinger Parkwohnstift-Preis für Gerontologie 1998 ausgezeichnet.
Längere Lebenserwartungen kennzeichnen die veränderte Altersstruktur. Mehr pflegebedürftige und zu versorgende Menschen ziehen einen wachsenden Bedarf an qualifiziertem Personal nach sich. Kann er befriedigt werden? Die jüngste Diskussion um die Heimpersonalverordnung zeigt die Berechtigung dieser Frage genauso wie der immer wieder zu hörende Aufschrei: «Altenpfleger steigen aus. Viele examinierte Kräfte geben den Beruf nach der Ausbildung auf.» Der Ausstieg ist eine «Fehlinvestition» für die Betroffenen, die Ausbildungsträger und unsere Gesellschaft. Die Arbeit geht der Frage nach, ob dies möglicherweise mit falschen Erwartungen bei der Berufswahl oder zu Beginn der Ausbildung zu tun hat. Befragt wurden 110 Altenpflegeschüler zu Beginn und nach dem ersten Abschnitt der dreijährigen Ausbildung über Erwartungshaltungen an Verlauf und Inhalt der Ausbildung sowie die zukünftige Berufstätigkeit, um zu klären, ob der erste berufspraktische Einsatz geänderte Erwartungshaltungen nach sich zieht.
Aus dem Inhalt: Die Entwicklung des Altenpflegeberufs - Reformen mit offenen Fragen: Ansätze zur Neuordnung der Altenpflegeausbildung - Empirische Untersuchung zu Erwartungen an die Ausbildung und den Beruf des Altenpflegers - Darstellung der Forschungsresultate und Interpretation der Erwartungshaltungen - Ergebnisse und Ausblicke - Altenpflegegesetz NRW und Verordnung über die Ausbildung und Prüfung in der Altenpflege.