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Zur Aktualität der Ästhetik Immanuel Kants

Ein Versuch zu Kants ästhetischer Urteilstheorie mit Blick auf Wittgenstein und Sibley

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Heinz Spremberg

Ziel dieser Arbeit ist es, Kants Theorie des ästhetischen Urteils darauf hin zu untersuchen, ob sie zur Beschreibung unserer ästhetischen Urteilspraxis unter den gegenwärtigen Bedingungen der kulturellen Pluralität noch verwendet werden kann. Deshalb wird das Profil der Theorie Kants in Abgrenzung zu den ästhetischen Theorien von Nietzsche, Heidegger und Adorno herausgearbeitet sowie der gegenwärtige Kontext des ästhetischen Urteils umrissen, an dem sich die Aktualität bzw. die Defizite der Kantischen Position messen müssen. Wittgenstein und Sibley werden gewählt, weil ihr methodisches Vorgehen (wie das Kantische) kritischer Natur ist, um die Ästhetik «nicht in metaphysischen Spekulationen» stranden zu lassen. Im Ergebnis wird für eine Aktualisierung Kants plädiert, allerdings im Rahmen der Neufassung des ästhetischen Form- und Subjektivitätsbegriffs, aber auch der Komplexität des ästhetischen Urteils
Aus dem Inhalt: Kants Konzeption des ästhetischen Urteils - Exkurs zu Nietzsche, Heidegger und Adorno hinsichtlich ihrer unterschiedlichen Ansätze zum ästhetischen Urteil - Wittgensteins und Sibleys Untersuchungen zum ästhetischen Urteil - Diskussion der Schlüsselbegriffe von Kant, Wittgenstein und Sibley.