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Die Selbstverwaltung evangelischer Kirchengemeinden

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Susanne Rosenstock

Die Autorin untersucht den Bedeutungsgehalt der kirchenrechtlichen Selbstverwaltung sowie den rechtstheologisch und rechtspraktisch bedeutsamen Komplex des Rechtsstatus der Kirchengemeinde. Dabei wird ein großer Bogen geschlagen: vom Gemeindemodell im Neuen Testament über die Unterschiede im lutherischen und reformierten Gemeindeverständnis bis hin zu den heute geltenden normativen Regelungen ausgewählter evangelischer Landeskirchen. Die Grundlagenproblematik evangelischen Kirchenrechts kommt ebenso zur Sprache wie organisationsrechtliche und systemtheoretische Überlegungen. Der Schlüssel zur Beurteilung des Selbstverwaltungsrechts ist das Prinzip des Priestertums aller Gläubigen und das daraus abgeleitete Subsidiaritätsprinzip.
Aus dem Inhalt: Der Standort der Kirchengemeinde innerhalb des kirchlichen Gesamtgefüges – Normative Lage in den ausgewählten Landeskirchen – Der Begriff der Gemeinde – Das Prinzip der Selbstverwaltung im Kirchenrecht – Das Verhältnis zwischen Auftrag und Struktur der Kirche – Notwendigkeit und Vorgaben zur Aufteilung kirchlicher Verantwortlichkeiten – Selbstverwaltung als Ordnungsprinzip – Positiv umschriebene Selbstverwaltung – Methodik der Auslegung – Qualität eines Abwehrrechts – Institutionelle Garantie – Institutionelle Rechtssubjektsgarantie – Objektive Rechtsinstitutionengarantie – Subjektive Rechtsstellungsgarantie.