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Das Verfassungsprinzip der Toleranz unter besonderer Berücksichtigung der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes

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Anne Debus

Toleranz - ein Thema, das so alt ist wie die Menschheit selbst und dessen Begriff sich seit jeher im Spannungsfeld von Kirche, Staat, Religion, politisch-sozialer Ordnung und Minderheitenproblematik bewegt. Schlagworte wie Religions- und Weltanschauungsfreiheit sind über die Jahre hinzugetreten und haben die Thematik der Toleranz Eingang finden lassen gerade in das Verfassungsrecht. Dieser dynamischen Entwicklung hat sich diese Arbeit angenommen. Sie zeichnet die Genese von der Toleranz zur Religionsfreiheit nach, nimmt eine Standortbestimmung vor und beleuchtet das Problem der Toleranzgrenzen. Inhalt und Rolle der Toleranz im juristischen Schrifttum und der Judikatur des Bundesverfassungsgerichtes werden beschrieben. Engagiert entwirft die Autorin als Ergebnis dieses Prozesses und Gegenpol zum Begriff der Staatszielbestimmung die Funktion des Verfassungsprinzips der Toleranz als Bürgerzielbestimmung.
Aus dem Inhalt: Von der Toleranz zur Religionsfreiheit - Eine historische Genese - Toleranz - Eine grundsätzliche Standortbestimmung - Zwischen Anerkennung und Indifferentismus - Toleranz und ihre Erscheinungsformen - Toleranz im Recht und notwendige Abgrenzungen - Neutralitäts-, Paritäts- und Toleranzprinzip - Das Toleranzprinzip im juristischen Schrifttum - Toleranzgrenzen - Das Problem ihrer Existenz, ihre Begründung und ihre Inhalte - Der Inhalt des Toleranzprinzips in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes - Toleranz heute - auf Seiten des Staates - Toleranz heute - auf Seiten der Staatsbürger.