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Bilanzierung von konzerngeleiteten Maßnahmen

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Adalbert Rödding

Die Arbeit untersucht die Bilanzierung von Rechtsgeschäften und sonstigen Maßnahmen, die zwischen Konzernunternehmen auftreten. Dabei werden verschiedene Rechtsgeschäfte und Maßnahmen in Vertragskonzernen, faktischen Konzernen und qualifiziert faktischen Konzernen beleuchtet. Der Autor setzt sich in diesem Zusammenhang kritisch mit dem «Tomberger-Urteil» des Europäischen Gerichtshofs und den bilanziellen Ausführungen des Bundesgerichtshofs in dem «TBB-Urteil» auseinander. Grundlegende Bilanzierungsfragen, wie die Aktivierung von rechtlich noch nicht entstandenen Ansprüchen, die Aktivierung von Ansprüchen, die nicht geltend gemacht werden, und die Bilanzierung von verdeckten Vermögensverlagerungen werden erörtert. Der Autor überträgt allgemeine Bilanzierungsregeln auf Konzernunternehmen und legt dar, daß es keine besonderen Bilanzierungsregeln in den Jahreseinzelabschlüssen von Konzernunternehmen gibt. Damit tritt der Autor der Auffassung entgegen, daß das Handelsbilanzrecht einen umfassenden Schutz für Konzernunternehmen erreichen könne und legt dar, daß dem Handelsbilanzrecht eine reine Dokumentationsfunktion zukommt.
Aus dem Inhalt: Bilanzierung im Vertragskonzern - Bilanzierung im einfachen faktischen Konzern - Bilanzierung im qualifiziert faktischen Konzern.