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Demokratische Umweltpolitik

Eine institutionenökonomische Analyse umweltpolitischer Zielfindung

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Peter Jakubowski

Die Frage nach der Genese umweltpolitischer Ziele - nach dem «ökologischen Rahmen» der Marktwirtschaft also - ist in den Mittelpunkt der umweltökonomischen Diskussion geraten. Im Zentrum der Kontroverse steht die Legitimation ökologischer Ziele, deren Verfolgung zum Teil erhebliche Einschnitte in den aktuellen Lebensgewohnheiten mit sich bringen kann. Mit der Institutionenökonomik steht inzwischen eine breite und leistungsfähige Theoriebasis zur Verfügung, um auf dem Gebiet der umweltpolitischen Zielfindung angemessene Antworten geben zu können. Der Autor distanziert sich von expertokratisch und korporatistisch geprägten Zielfindungsansätzen der jüngeren Auseinandersetzung und liefert eine überzeugende Argumentation für die direktdemokratische Bestimmung von Umweltzielen.
Aus dem Inhalt: Zielfindung in der traditionellen Umweltökonomik - Zielfindung - ein doppeltes Institutionenproblem - Political Economic Man - Modell des Menschen in der institutionellen Umweltökonomik - Konsens als Grundstein zur Institutionalisierung eines ökologischen Rahmens - Ein normatives Raster zur verfahrensgeleiteten Zielfindung - Beurteilung alternativer Verfahrensvorschläge zur umweltpolitischen Zielfindung - Die Praxis der umweltpolitischen Zielfindung in Deutschland - Das Lösungspotential von Abstimmungen bei der umweltpolitischen Zielfindung - Volksrechte und schweizerische Umweltpolitik.