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Das Institut der Vertretung im Verwaltungsverfahren zwischen Verwaltungseffizienz und Rechtsschutzauftrag

Ein Rechtsvergleich zwischen Deutschland und Taiwan

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In-Chin Chen

Zielsetzung der Arbeit ist es, zu beschreiben, wie in der deutschen und der taiwanesischen Rechtsordnung durch das Institut der Vertretung im Verwaltungsverfahren der Rechtsschutz und die Verwaltungseffizienz zu verwirklichen sind. In Anlehnung an die Principal-Agent Theorie werden folgende Schwerpunkte beobachtet: Dient die Bestellung eines Vertreters hauptsächlich der Verwaltungseffizienz oder dem Rechtsschutz? Welche verfassungsrechtliche Direktive ist dabei zu beachten? Welche Konsequenzen ergeben sich aus dem Referenzgebiet? Welche Qualitätsanforderungen sind an den Vertreter gestellt? Wie wird das Vertretungsverhältnis entstehen und wie wird es sich auflösen? Wie ist der Vertreter zu kontrollieren? Sind bestimmte Entscheidungen dem Vertretenen vorbehalten? Und wer trägt die Kosten aus der Bestellung eines Vertreters?
Aus dem Inhalt: Ansätze zur Rechtsvergleichung – Strukturelle Besonderheiten der taiwanesischen Rechtsordnung – Gewillkürte Vertretung – Bestellung eines Vertreters von Amts wegen und ihre funktionale Äquivalente und Vertretung im Massenverfahren.