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Naturwissenschaftlicher Weltzugang und der Überschuß der Schöpfungsperspektive

Neuere Schöpfungstheologie im Gespräch mit moderner Naturwissenschaft

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Stefan Blindenhöfer

Macht die heutige wissenschaftliche Welterklärung und die stete Erweiterung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse die Annahme eines Schöpfers und die Deutung der Wirklichkeit als Schöpfung zunehmend überflüssig? Die Naturwissenschaften erfassen und beschreiben Wirklichkeit unter bestimmten Aspekten und damit in eingeschränkter Weise. Demzufolge ist die Wirklichkeit auch in evolutionstheoretischer Interpretation als ganze nicht schon umfassend und ausreichend erklärt. Andere Perspektiven sind deshalb möglich und sogar nötig (und werden nicht einfach allmählich überflüssig): Die mehrdimensionale Wirklichkeit erfordert eine Pluralität der Perspektiven in Wahrnehmung ihrer jeweils prinzipiellen Grenzen. Gerade in der Schöpfungsperspektive können andere und reichere Dimensionen der Wirklichkeit in den Blick kommen, die dem naturwissenschaftlichen Weltzugang entgehen.
Aus dem Inhalt: Biologische Evolutionstheorien – Zum biblischen Reden von Schöpfer und Schöpfung – Theologische Ansätze zur Verhältnisbestimmung von evolutionstheoretischem und schöpfungstheologischem Denken (Rahner, Weissmahr, Moltmann, Link, Pannenberg, Peacocke) – Aspekte des naturwissenschaftlichen Weltzugangs – Zur schöpfungstheologischen Perspektive.