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Wort und Waffe

Series:

Eva Kimminich and Claudia Krülls-Hepermann

Die interdisziplinär angelegte Reihe setzt sich zum Ziel, das vielfältige Wechselspiel zwischen Mensch und Welt zu beleuchten, wie es sich im Gebrauch von Stimme, Gebärde und Schrift manifestiert. Der zweite Band beschäftigt sich mit den komplexen Beziehungen zwischen Wort und Waffe. Er knüpft an die Tradition der arma et litterae an, die vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Umbrüche und aktueller Beschreibungsmodelle ins Licht neuer Möglichkeiten gerückt wird. Die einzelnen Beiträge verbinden unter immer anderen Akzentsetzungen – so Gestik und Grammatik, GastroLogie, Alphabet und Anatomie etc. – Reflexionen mit kulturgeschichtlichen Beobachtungen.
Aus dem Inhalt: Claudia Krülls-Hepermann: Novelas sentimentales und Szenarien entfesselter Gewalt. Disziplinierte Zungen, zerfetzte Briefe, zerstückelte Körper – Günter Berger: Wo Worte versagen, sprechen die Waffen. Komödie und Gewalt in Ruzantes Bilora – Judith Bösch: Männer, Frauen, Schwert und Feder. Männliche Repräsentationen und weibliche Selbstinszenierungen von Amazonen und femmes fortes im französischen 17. Jahrhundert – Claudia Duttlinger: Wort als Waffe im Kampf der Geschlechter – Edgar Leon Newman: Wie die Erinnerungen an die Erste Französische Republik in Gedichten und Liedern der Arbeiterklasse (1830-52) gezähmt wurde – Susanne Gehrmann: Koloniale Waffen. Über die Domestizierung der Körper in Kongo und ihre De-Skription – Wilhelm Graeber: Feder oder Pistole? Bewaffnete Intellektuelle im Roman des Neorealismus – Eva Kimminich: Enragement und Engagement. Beobachtungen und Gedanken zur WortGewalt des französischen und frankophonen Rap.