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Das Leser-Tagebuch im Englischunterricht am Beispiel von Shakespeares «Romeo and Juliet»

Zum didaktischen Potential eines handlungsorientierten und hermeneutischen Lernverfahrens

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Bärbel Diehr

Diese Veröffentlichung greift das gegenwärtige Interesse an leser- und lernerzentrierten Verfahren für den Englischunterricht auf. Sie stellt eine Konzeption vor, die durch ihre doppelte Ausrichtung an handlungsorientierten und hermeneutischen Grundsätzen überzeugt. Eine Besonderheit der Arbeit liegt darin, dass den theoretischen und programmatischen Teilen eine umfangreiche Untersuchung authentischer Leser-Tagebücher folgt, die die literaturdidaktische Diskussion durch ihre empirische Komponente bereichert. Die Studie zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass Englischlernende mit Hilfe eines Leser-Tagebuchs dazu gebracht werden können, spontane Ideen, Wertungen und originelle Fragen zu einem englischen Klassiker aufzuschreiben. Auf dieser Grundlage wird ein wirklich lernerzentrierter Literaturunterricht möglich, der nicht in bloße Subjektivität abgleiten muss. Die Arbeit ist für erfahrene Lehrkräfte ebenso wie für angehende Lehrer von Nutzen und kann sowohl in der Lehrerausbildung als auch in der Weiterbildung eingesetzt werden.
Aus dem Inhalt: Das private, das wissenschaftliche und das didaktische Interesse am Tagebuch – Die theoretischen Grundlagen einer modernen anglistischen Literaturdidaktik – Die didaktischen Grundlagen des Leser-Tagebuchs – Die Bochumer Studie zum Leser-Tagebuch – Die didaktischen Implikationen der Bochumer Studie.