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Fundamentale Aktienbewertung und Rechnungslegung

Eine konzeptionelle Eignungsanalyse

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Bernd Hüfner

Ist eine Aktie «fair» bewertet, unterbewertet oder gar überbewertet? Zur Beantwortung dieser Frage bedienen sich Investoren weltweit der fundamentalen Aktienbewertung. Ziel der Arbeit ist es, die fundamentale Aktienbewertung auf Basis von Rechnungslegungsgrößen erstmals einer umfassenden und kritischen Eignungsbeurteilung zu unterziehen. Zunächst werden rechnungslegungsbasierte Bewertungsansätze analysiert. Im Mittelpunkt steht der «Eigenkapital-Erfolg-Ansatz» von Ohlson, der formal und inhaltlich weiterentwickelt wird. Hieraus ergeben sich aufschlußreiche Erkenntnisse über Stärken und Schwächen von praxisbeliebten Bewertungsmodellen, etwa bezüglich des kritischen Restwertproblems solcher Modelle. Darauf aufbauend wird untersucht, inwieweit die Rechnungslegung der Praxis den jeweiligen Modellanforderungen an die Daten genügt. Hierzu wird die Rechnungslegung nach deutschem HGB – im Vergleich zu der nach US-GAAP – einer umfassenden Eignungsanalyse unterworfen.
Aus dem Inhalt: Fundamentale Aktienbewertung – Erfolgsbasierte Bewertungsansätze – Eigenkapital-Erfolg-Ansatz – Herleitung von Bewertungs- und Renditemodellen – Neuinterpretation von Kursverhältniszahlen – Relativierung des Restwertproblems – Clean Surplus Accounting – Bewertungseignung von Rechnungslegungsdaten – Temporäre und dauerhafte stille Reserven – Eignungsanalyse von Meßgrundsätzen nach deutschem HGB – Ausgestaltungsempfehlungen für eine anlegerorientierte Rechnungslegung.