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Studien zum Herrscherbegriff der Historia Augusta und zum antiken Erziehungswesen

Herausgegeben von Raban von Haehling und Wolfgang Will

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Raban von Haehling and Wolfgang Will

Alfons Rösger (1940-1999), von 1960 bis zu seinem Tode wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Alte Geschichte der Universität Bonn, war kompetenter Kenner der Historia Augusta, einer Sammlung von Biographien römischer Kaiser, Thronanwärter und Usurpatoren aus der Zeit von Hadrian bis Carinus. In seinen Aufsätzen wird das Herrscherbild dieser Quelle thematisiert, worunter die Summe von abstrakt theoretischen Vorstellungen zu verstehen ist, die der spätantike Autor vom Herrscher als solchem hat. Darüber hinaus beschäftigte Rösger sich intensiv mit dem Erziehungswesen in der griechisch-römischen Antike. Seine hier abgedruckten Beiträge umfassen die Problemfelder von hellenistischen Schulwettbewerben über Fragen des Zeichenunterrichts bis hin zu Aspekten der römischen Schulerziehung.
Aus dem Inhalt: Usurpatorenviten in der Historia Augusta – Zur Herrscherterminologie der Historia Augusta: princeps und purpuratus – Princeps mundi. Zum römischen Weltherrschaftsgedanken in der Historia Augusta – Vopiscus und das Authentizitätsproblem. Zu Car. 4,1-5,3 – Severus Alexander und Alexander der Große. Zu Herodian V 7 und Dio 79 (80), 17-18 – Die Darstellung des Perserfeldzugs des Severus Alexander in der Historia Augusta – Das Lebenslaufmotiv in der griechisch-römischen Antike – Zur Schülerbeurteilung in der Antike. Hellenistische Schulwettbewerbe – Lehrer und Lehrerbildung im Imperium Romanum – Der naturwissenschaftliche Unterricht in der römischen Antike – Fragen des Zeichenunterrichts im alten Rom – Der Umgang mit Behinderten im römischen Reich – Nationale und internationale Aspekte der römischen Schulerziehung – Der gebildete Kaiser. Zum Problem der Herrschererziehung in Rom.