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Zentenarbetrachtungen

Historische Entwicklungen in der neueren Psychologie bis zum Ende des 20. Jahrhunderts

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Horst-Peter Brauns

Dieser Band vereinigt Beiträge, die die Vielfältigkeit der Wandlungen des Faches Psychologie bis in die Gegenwart hinein auf mehreren Analyseebenen der aktuellen Psychologiegeschichtsschreibung dokumentieren. Aufgezeigt werden Entwicklungsperspektiven des Faches Psychologie, seiner Teilfächer und Forschungskonzepte im 19. und 20. Jahrhundert sowie die interdisziplinäre Einbindung der Psychologie am Ausgang des 20. Jahrhunderts.
Aus dem Inhalt: Christian G. Allesch: Psychologie 2000: 75 Jahre nach der «Krise»? - Zentenarbetrachtungen am Leitfaden der «Krise der Psychologie» Karl Bühlers – Helmut E. Lück/Gabi Sewz-Vosshenrich: Zur Frage der Kontinuität der Psychologie in Deutschland um die Jahrhundertmitte – Annette Erb: Zur Geschichte der Psychologie in Spanien und Deutschland zwischen 1880 und 1980 - ein exemplarischer Vergleich – Lothar Sprung/Helga Sprung: Psychologie in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR): 1949-1990 – Damián Kováč: Psychologie hinter dem «Eisernen Vorhang» in der Tschechoslowakei: sicherlich ein Nachteil, jedoch nicht auch einige Vorteile? – Jakob A. v. Belzen: Aller Generalisierung abhold - die Religionspsychologie nach 100 Jahren – Theo Herrmann: Sprachpsychologie: Aspekte und Paradigmen – Georg Eckardt: Deutsch-amerikanische Wechselbeziehungen in der Frühphase der Entwicklungspsychologie – Katharina Röpcke/Manuel Riemer: Kritische Psychologie - Kind der Studentenbewegung: Modell für die Zukunft? – Simone Mayer: Konstruktionen von Geschlecht in historischer Perspektive – Elfriede Billmann-Mahecha: Von der «kognitiven Wende» der sechziger Jahre zur «narrativen Wende» der Neunziger? – Detlef Oesterreich: Zur Geschichte des Konzepts der autoritären Persönlichkeit – Jürgen Jahnke: «Selbsterfahrung» als Problem der Psychologiegeschichte – Herbert Fitzek: Der Stellenwert der Psychologie in Goethes Wissenschaftskonzept – Anneros Meischner-Metge: Wilhelm Wundt und seine Schüler – Wolfgang Holzapfel: Theodor Ziehens assoziationspsychologische Analyse der Gedächtnisprozesse – Sören Wendelborn: Karl Duncker (1903-1940): Biographisches zum «Kronprinzen» der Gestaltpsychologie – Siegfried Jaeger: Mathilde Vaerting (1884-1977) und die vergleichende Psychologie der Geschlechter – Burkhard Issel: Zum Tode von Sabina Spielrein – Burkhard Vollmers: Jean Piaget und der deutsche Idealismus – Renate Topel: Zum philosophisch-psychologischen Konzept S. L. Rubinsteins – Lothar Pickenhain: Die Bedeutung I. P. Pawlows für die Entwicklung der Neurowissenschaft – Jens Faber/Klaus Chantelau/Thomas Sikora: Trends in der Informations- und Kommunikationstechnik der Gegenwart: Auswirkungen auf psychologische Forschungs- und Entwicklungsarbeiten an Beispielen.