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Das Insolvenzplanverfahren

Eine schwerpunktmäßige Untersuchung aus praktischer Sicht unter dem Gesichtspunkt der Zeitkomponente mit rechtsvergleichender Betrachtung des Reorganisationsverfahrens nach Chapter 11 des Bankruptcy Code

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Dirk Herzig

Mit der Reform des Insolvenzrechts will der Gesetzgeber marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen schaffen, innerhalb derer die Gläubiger privatautonom über die Form und Art der Verwertung des Schuldnervermögens entscheiden können sollen. Kern der Reform ist das Insolvenzplanverfahren. In dieser Arbeit wird untersucht, inwieweit die gesetzlichen Normen dazu beitragen können, den Zielen der Insolvenzordnung in der Rechtspraxis zum Erfolg zu verhelfen. Praktische Anwendungsprobleme werden aufgezeigt und Lösungsvorschläge erarbeitet. Da das Planverfahren der Insolvenzordnung wesentliche Bezüge zum amerikanischen Bundeskonkursrecht des Chapter 11 Bankruptcy Code aufweist, werden in einer rechtsvergleichenden Betrachtung die Unterschiede und Rechtsfolgen zum amerikanischen Reorganisationsverfahren dargestellt.
Aus dem Inhalt: Die Stellung des Insolvenzplans im Insolvenzverfahren – Verfahrensgrundsätze – Verfahrensablauf im Überblick – Die Arten von Insolvenzplänen – Grundzüge des Planinitiativrechts – Die Gruppenbildung als strategische Mehrheitsbildung unter Berücksichtigung des Obstruktionsverbotes.