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Europarechtliche Rahmenbedingungen für grenzüberschreitende Wertpapierhandelssysteme

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Andreas Prechtel

Der grenzüberschreitende Wertpapierhandel vollzieht sich heute über elektronische Handelssysteme, die teilweise als Börsen reguliert sind, häufig jedoch keiner oder nur einer eingeschränkten Regulierung und Aufsicht unterliegen. Dies gilt insbesondere für Wertpapierhandelssysteme im Internet und zwischen den professionellen Marktteilnehmern (sog. PTS/ECN).
Die Arbeit erläutert die wirtschaftlichen Hintergründe dieser Entwicklung und untersucht, inwieweit die europarechtlichen Rahmenbedingungen dem grenzüberschreitenden Wertpapierhandel in Europa bereits Rechnung tragen bzw. wo noch Defizite bestehen. Zugleich wird der Frage nachgegangen, welche Aufsichtsstrukturen auf gemeinschaftsrechtlicher Ebene für grenzüberschreitende Wertpapierhandelssysteme sinnvoll und nach dem derzeitigen Stand der Europäischen Integration rechtlich zulässig sind.
Aus dem Inhalt: Formen des Wertpapierhandels in Europa – Wettbewerb der Wertpapierhandelssysteme – Bestimmungsfaktoren der Regulierung von Wertpapierhandelssystemen 96, ihr europäischer, primär- und sekundärrechtlicher Rahmen – Zentralisierte Aufsicht über den Wertpapierhandel mittels grenzüberschreitender Wertpapierhandelssysteme auf der Ebene der Europäischen Gemeinschaft?