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Das Formstatut bei grenzüberschreitenden Timesharing-Verträgen im Internationalen Privatrecht einschließlich der einbezogenen Rechtswahlklauseln

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Dagmar Jungkind

Das Gesetz über die Veräußerung von Teilzeitnutzungsrechten an Wohngebäuden (Teilzeitwohnrechtegesetz) vom 20.12.1996 führt – in Umsetzung der Richtlinie 94/47/EG – in § 3 neue Formvorschriften für Timesharing-Verträge ein. Das Gesetz enthält darüber hinaus eine eigene Kollisionsnorm für Fälle mit Auslandsberührung. Nicht geregelt bleibt das Verhältnis zu den allgemeinen Kollisionsnormen sowie die rechtliche Konstruktion der Timesharing-Verträge. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, ob für die typischerweise in Timesharing-Verträgen enthaltenen Rechtswahlklauseln die Formvorschriften des Teilzeitwohnrechtegesetzes Anwendung finden bzw. wie überhaupt das Formstatut für Rechtswahlklauseln zu bestimmen ist.
Aus dem Inhalt: Rechtliche Einordnung der Timesharing-Konstruktionen – Kollisionsrechtliche Beurteilung des Timesharing – Darstellung der Neuerungen des Teilzeitwohnrechtegesetzes (TzWrG) vom 20.12.1996 – Untersuchung des Formstatuts der Rechtswahlklauseln.