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Lernerwortschatz und Wortschatzlernen im bilingualen Unterricht

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Angelika Daniel

Dieses Buch behandelt den Erwerb des fremdsprachlichen Lexikons im deutsch-englisch bilingualen Unterricht in Schleswig-Holstein. Verglichen werden die in einem mündlichen Interview erhobenen Daten von 144 bilingual und monolingual unterrichteten Schülern der 7. Klassenstufe. Von zentralem Interesse ist dabei, ob bilingualer Unterricht den aktiven Wortschatz besser fördert als konventioneller Fremdsprachenunterricht. Es zeigt sich, dass vor allem der Umfang des Wortschatzes und die Verwendung von Synonymen profitieren.
Theoretisch wird zur Diskussion gestellt, dass durch Produktionstests gewonnene Daten grundsätzlich ein höheres Stadium lexikalischer Kompetenz reflektieren als Daten aus Hörverständnistests. Aus wortschatztheoretischer Sicht wären die Ergebnisse demnach von vergleichsweise hohem Wert.
Aus dem Inhalt: Bilingualer Unterricht und Immersion – Theoretische Grundlagen zum Thema Wort und Wortschatz – Modelle/Messbarkeit lexikalischer Kompetenz vs. lexikalischer Performanz – Empirische Analyse des fremdsprachlichen Lexikons anhand der Aspekte Wortschatzumfang, lexikalische Fehler, Herkunft des Vokabulars, Verwendung von Synonymen.